Erfahrungsberichte: MBA General Management

Eine Managementausbildung im Bereich der allgemeinen Unternehmensführung ist heutzutage ab einer bestimmten Karrierestufe in fast jedem Unternehmen nicht nur von Vorteil, sondern ein Muss. Deshalb gibt es mittlerweile einige MBA Studiengänge im General Management an verschiedenen Hochschulen, die genau diese Wissen vermitteln. Nachfolgend finden Sie mehrere Erfahrungsberichten zu diesem MBA Studium.

Falls Sie sich für weitere Erfahrungsberichte aus anderen Fachgebieten interessieren: Wir haben über 150 Berichte von MBA Absolventen gesammelt. So können wir Ihnen authentische Einblicke in den Studienablauf und die jeweiligen Schwerpunkten geben.

Erfahrungsbericht

Rechtsanwalt Ingo F. Legal Manager einer Universität

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

... weil ich jahrelang auch als Assistent der GF bzw. des Vorstands gearbeitet hatte und viele betriebswirtschaftliche Fragen bereits aus der Praxis kannte; zudem war ich als Prokurist mit vielen Geschäftsleitungsaufgaben beschäftigt; dazu ist es für einen Juristen, der im Unternehmensbereich arbeitet, immer gut, einen formalen Nachweise über seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse zu haben.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

zumindest in persönlicher Hinsicht hat es sich gelohnt (Persönlichkeitsentwicklung)...

Erfahrungsbericht

Rolf Abteilungsleiter einer Versicherung

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte als technischer Ingenieur ein besseres Verständnis für die Controller entwickeln.

Ich hatte in einigen meiner Berufsstationen das Problem, mich mit Controllern auseinandersetzen zu müssen. D.h. als Projektleiter oder auch als Profitcenterleiter konnte ich mit einigen der Zahlenwerke aus dem Controlling wenig anfangen. Somit musste ich dem glauben, was mir gesagt wurde, was meist auch ausreichend war.

Irgendwann hat mir das nicht mehr genügt, da ich festgestellt habe, dass die Zahlen immer unterschiedlichen Interpretationen unterliegen. Dies war der Startpunkt, um als technischer Ingenieur ein besseres Verständnis für die Controller zu entwickeln.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Das MBA Studium hat sich gelohnt definitiv für mich gelohnt!

a) Persönlich, da es mir Spaß gemacht hat, mit unterschiedlich ausgebildeten Leuten zusammen zu kommen und die verschiedenen Sichtweisen kennenzulernen. Die Diskussionen waren nicht nur Lehrstoff bezogen, sondern auch persönlich. Außerdem war es toll, sich beweisen zu können, was man alles neben dem normalen Job mit Einsatz erreichen kann.

b) Das Studium war für meine berufliche Karriere hilfreich, dies war aber nicht mein vorrangiges Ziel. Ich kann nun mit den Finanzierern und Controllern auf Augenhöhe mitreden, es genügt, um nicht mehr alles an Zählen einfach nur zu akzeptieren, sondern evtl. auch Forderungen aufzustellen, was wie dargestellt bzw. interpretiert wird. Auch habe ich nun ein besseres Verständnis für die Controller und ihre Anforderungen.

Für wen ist dieser MBA zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Jeder technische Ingenieur, der viel im Kontakt mit den Finanzzahlen und in internationalen Projekten tätig ist, kann davon profitieren.

Der MBA General Management hat viele Facetten der Personalführung, Finanzwelt und internationalen Ausrichtung. Aber es ist auch anstrengend, insbesondere wenn der MBA nebenberuflich gemacht wird. Wenn es aber Spaß macht, ist dies einfacher positiv zu bewältigen. Wer den MBA nur aus Karrieresicht macht, wird eher Probleme damit bekommen.

Erfahrungsbericht

Marie Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich bin möglicherweise ein atypischer Fall. Offen gestanden habe ich mich für ein MBA Studium entschieden, weil ich Lust dazu hatte. Eher im Hinterkopf hatte ich eine berufliche Umorientierung. Die hat trotz hervorragendem MBA Abschluss nicht geklappt, was aber auch daran gelegen haben kann, dass ich in 2009 fertig geworden bin.

Die Kanzlei habe ich dann einfach weitergemacht, der Abschluss hat mir aber insoweit geholfen, als dass ich meine Kanzlei betriebswirtschaftlich deutlich besser aufgestellt habe.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Ob sich ein MBA für Juristen lohnt? Gute Frage... Wenn man den Spaßfaktor mal weglässt, dann sicherlich am ehesten für Wirtschaftsrechtler.

Erfahrungsbericht

Thomas F. Welter Rechtsanwalt in einer führenden deutschen Patent- und Rechtsanwaltskanzlei in München

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Meine Motivation rührte wesentlich aus zwei Punkten her:

1. Fachliches Interesse bzw. Neigung: Für mich kamen bei der Studienfachwahl die Rechtswissenschaften und BWL/VWL in Frage. Ich habe mich für Jura entschieden – der (berufsbegleitende) MBA erlaubte mir später, meinem Interesse für Business-Themen doch noch nachzugehen. Insoweit also die nachgeholte Chance.

2. Der Blick auf den Arbeitsmarkt bzw. die Karriereperspektiven: Es gibt nach meiner Einschätzung wenige Juristen mit einem Verständnis für (betriebs-)wirtschaftliche Zusammenhänge. Das kann auch nicht verwundern, da ökonomische Inhalte i.d.R. nicht Teil der Ausbildung sind. Trotzdem wird ein wirtschaftliches Verständnis dem Berufsstand allgemein zugeschrieben bzw. auch von den Mandanten erwartet, gerade wenn es sich um Unternehmen handelt. Im Referendariat meinte der Partner einer der bekannten deutschen Großkanzleien zu mir: „Als Rechtsanwalt muss man eine Bilanz lesen und verstehen können.“ Die wenigsten Juristen können dies nach meiner Erfahrung. Ich habe mir gesagt: Wenn es so wenige Juristen mit Wirtschafts-Know-how gibt, ist das doch eine Chance für mich. Also MBA, anstelle beispielsweise eines LL.M., wie ihn viele machen ...

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

…gelohnt, weil es eine tolle Erfahrung war (geistig sehr anregend, gerade auch der Austausch mit den Absolventen aus anderen Fachrichtungen, tolle Auslandsstudie in China, ...) und ich letztlich meinen heutigen Job im Bereich Kanzleimanagement sicher zu einem Großteil dieser Zusatzqualifikation verdanke. Die Inhalte, die ich mit dem MBA vermittelt bekommen habe, kann ich täglich anwenden.

Für wen ist dieser MBA zu empfehlen?

Interessant kann ein MBA aus meiner Sicht vor allem für zwei Zielgruppen sein: für den (zukünftigen) Einzelanwalt, der seine eigene Kanzlei bzw. Bürogemeinschaft "managen" will und muss. Er lernt im wahrsten Sinne „Business & Entrepreneurship“. Zudem positioniert er sich als kompetenter Ansprechpartner für Unternehmens-Mandate. Und natürlich für alle, die zwar die juristische Ausbildung durchlaufen, aber nicht in einem der klassischen Juristen-Berufe tätig sein wollen. Wenn dann Interesse für Finanzen, Marketing und Personal vorhanden ist, kann der MBA eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit für eine vielseitige Tätigkeit in einem Unternehmen sein.

Erfahrungsbericht

Holger Rechtsanwalt bei einem Handelsunternehmen

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Grundsätzlich würde ich die Absolvierung eines MBA Programms jedem Juristen empfehlen, der wirtschaftlich interessiert ist und insbesondere die Absicht hat, in einem Unternehmen tätig zu werden. Wichtig ist dabei, dass auf jeden Fall eine gewisse Berufserfahrung vorhanden ist, um die praktischen Notwendigkeiten eines unternehmerischen Denkens zu kennen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Nach Abschluss meines MBA habe ich die Erfahrung gemacht, dass die tägliche Arbeit im Unternehmen wesentlich vereinfacht wird, da man sich in die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen internen Mandanten besser hineinversetzen kann.

Zu beachten ist in diesem Fall, dass ein MBA Programm sehr zeitintensiv sein kann, so dass in jedem Fall überlegt werden sollte, ob eine Unterstützung (auch wenn nur in zeitlicher Form) durch den Arbeitgeber erfolgen kann.

Erfahrungsbericht

Christian Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Meine Entscheidung sollte mir neue berufliche und gehaltliche Perspektiven eröffnen. Darüber hinaus wollte ich mich breiter aufstellen, d.h. über den juristischen Tellerrand hinausschauen können.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Mithilfe meines MBA konnte ich die Branche wechseln, zahlreiche spannende Positionen (u.a. Leiter Recht) bekleiden und mein Gehalt über die Zeit nahezu verdoppeln.

Für wen ist dieser MBA zu empfehlen?

Ein MBA-Studiengang sollte sorgfältig ausgewählt werden, da es große qualitative Unterschiede gibt. Richtig gewählt kann es dem Juristen in internationalen und großen Unternehmen weiterhelfen. In kleinen und mittleren Unternehmen ist es hingegen wenig bekannt und stellt keinen Mehrwert dar. Für den Freiberufler erscheint mir zudem ein LLM interessanter.

Erfahrungsbericht

Siegrid Direktorin bei einem Immobilienfinanzierer

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich bin eine Spezialistin für die Analyse von gewerblichen Immobilienfinanzierungen und habe eine spezialisierte duale Ausbildung im Bankwesen zur diplomierten Bankbetriebswirtin. Ich suchte nunmehr ein Studium, das meine generellen Management- und Leadership-Fähigkeiten förderte.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...
  • Er gab mir Selbstvertrauen: Ich habe bewusst keine immobilienspezifische Fragestellung als Master-Thesis gewählt, um mir zu beweisen, dass ich meine Management- und Leadership-Fähigkeiten, die ich in meinem Job ausübe, auf jedes andere Thema anwenden kann.
  • Interessante Kontakte zu internationalen Leuten aus unterschiedlichen Branchen. 
  • Bald steht ein Executive-Job an...

Erfahrungsbericht

Dr. Dominik Pförringer Unfallchirurg am Klinikum rechts der Isar

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ein MBA Studium führt aus meiner Sicht zu einer Horizonterweiterung, zur Weiterbildung auf unzähligen Ebenen, er dient als Turbolader für die Netzwerkerweiterung und beflügelt Hunger und Neugier. Das Jahr am INSEAD ist für mich eine im positivsten Sinne lebensverändernde Erfahrung.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Rückblickend lohnt sich der MBA, da meine Denkprozesse katalysiert, meine Weltansicht weiterentwickelt wurde und somit jeder Tag durch die sensationelle Ausbildung am INSEAD bereichert wurde.

Für wen ist dieser MBA zu empfehlen?

Neugierigen, ehrgeizigen Medizinern mit viel Weitblick empfehle ich einen MBA. Wer sich primär rein für Medizin interessiert, sollte keine Zeit verschwenden. Wer sich zwischen diesen beiden Gruppen sieht, der kann über einen berufsbegleitenden MHBA nachdenken. Schaden tut der MBA definitiv niemandem.

Erfahrungsbericht

Martin MBA an der Sales Manager Akademie Wien

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich habe mich für das MBA-Studium bei der SMS in Wien entschieden, weil ich damit meine technischen bzw. fachlichen Fähigkeiten als Handwerksmeister, mit kaufmännischen Fachwissen erweitern konnte. Dadurch erhielt ich ein ganz neues Verständnis meiner Arbeit und den vielen Zusammenhängen. Es ist eine große Bereicherung und teilweise auch Türöffner. Durch den MBA habe ich neues Selbstvertrauen gewinnen können und beruflich neue Wege einschlagen.

Die Organisation und Betreuung in der SMA war für mich sehr gut. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben. Es gibt max. 12 Personen in den einzelnen Präsenzseminaren, die rollierend durchgeführt werden und somit auch die Ausbildung berufsbegleitend sehr gut durchführbar ist. Durch die Kooperation mit der SHW und weiteren internationalen Universitäten, ist es möglich nach dem MBA auch andere Bachelor-, Master-, Magister-, oder PHD (Dr.) Studiengänge zu absolvieren. Diese Option war für mich ein Entscheidungskriterium und ich habe diese Optionen auch genutzt.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Ich habe diesen Anbieter bereits mehrfach empfohlen und tue es gerne weiterhin. Mein MBA Studium liegt schon 6 Jahre zurück. Negatives kann ich nicht berichten. Ich handle eigenverantwortlich und proaktiv, falls etwas für mich nicht in Ordnung war, habe ich es angesprochen und verändert.

Für wen ist dieser MBA zu empfehlen?

Ob es sich gelohnt hat? Ja, sicher! Ich habe dadurch viel neues Wissen erlernt und gute Kontakte geknüpft, die bis heute bestehen. Ich wurde zwar nicht befördert, habe mich jedoch selbständig gemacht. Für meine tägliche Arbeit benötige ich zwar keinen MBA, würde ihn dennoch jederzeit wieder machen. Für mich war es richtungsweisend und eine große Bereicherung in meinem Leben.

Erfahrungsbericht

Dr. Charles L. Arzt mit eigener Praxis

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich habe mich zum einen für das MBA Studium entschieden, da ich im Laufe meiner Weiterbildung nicht sicher war, ob ich wirklich langfristig medizinisch tätig sein möchte. Daher habe ich eine Zusatzqualifikation angestrebt, um gegebenenfalls in die Verwaltung oder Politik wechseln zu können, gegebenenfalls auch in die Industrie.

Unabhängig vom weiteren Werdegang, war der MBA aber in jedem Fall für mich eine sinnvolle Zusatzqualifikation, den ich auch außerhalb einer primären beruflichen Tätigkeit nutzen konnte. Damals war ich der Meinung, dass auch für die Krankenhaus-Geschäftsführung dieses Thema wichtig ist, muss jedoch feststellen, dass der Graben zwischen Verwaltung und Ärzten so tief ist, dass man mich seitens der Verwaltung nicht gefördert hat, zum Beispiel durch Projektarbeit etc. Außerdem ist ein Arzt mit MBA i.d. Regel höher qualifiziert als der durchschnittliche betriebswirtschaftliche Krankenhausgeschäftsführer, bei welchem es sich (zumindest bei meinem damaligen Arbeitgeber, einem städtischen Unternehmen) nicht selten um einen Betriebswirt zweiter Klasse handelte.

Ein weiterer Grund für die Aufnahme des MPS Studiums war die Perspektive, langfristig in eigener Praxis zu arbeiten, diesbezüglich war mir schon damals klar, dass sich hierbei um eine größere Einheit handeln muss. In solchen Einheiten ist auch betriebswirtschaftliches Know-how sinnvoll, um dieses nicht extra einkaufen zu müssen und um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben. Das macht einen als Partner sehr interessant.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA hat sich für mich gelohnt, da er sicherlich Anteil (wenn auch nicht ausschlaggebend) für die Aufnahme in die Berufsausübungsgemeinschaft hatte. Außerdem wurde hierdurch ein gewisser Vertrauensvorschuss generiert. Auch außerhalb der primären beruflichen Tätigkeit war dieser sofort spürbar, den andere Gesprächspartner (Mitarbeiter der Banken, Bauunternehmer etc.) honorieren, da man möglicherweise weitere Qualifikation hat und nicht einfach nur "Privatperson" oder "Arzt" ist. Im übrigen ist natürlich sowohl ein berufliches als auch privates Netzwerk entstanden.

Für wen ist dieser MBA zu empfehlen?

Ich würde einen MBA solchen Medizinern empfehlen, welche sich wirtschaftlich selbstständig machen wollen oder im nicht ärztlichen Bereich tätig sein wollen oder an sonstigen unternehmerischen Drang verspüren. Ich würde solche Medizinern davon abraten, welche einfach nur im medizinischen Job erledigen wollen und keine weitere Ambitionen haben. Die können sich Zeit und Geld gerne sparen.

Erfahrungsbericht

Constanze Produktbereichsleiterin bei einem Gesundheitsdienstleister

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte den Grad des Masters erreichen, denn gerade als Frau verspreche ich mir davon, auch mit dem Gedanken der Familienplanung, eine bessere berufliche Perspektive.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Auf jeden Fall! Finanziell habe ich mich nach meinem Abschluss mit Schichtzulagen um 75% gesteigert. Führungsaufgaben zu übernehmen, macht mir ebenfalls sehr viel Spaß. Ich bin in der Zeit des Masters enorm persönlich gereift.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Für jeden, der genau weiß, was er mit dem Studium später machen will. Je konkreter der Master selbst gestaltet wird, desto besser sind karriereorientierte und persönliche Ziele zu verwirklichen.

Erfahrungsbericht

Kerstin Sales Managerin bei einem Medizintechnikunternehmen

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich bin Kinderkrankenschwester und 1999 in den Vertrieb von Medizintechnik gewechselt. Ich fand damals, ich sollte neben meinem medizinischen Fachwissen auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse haben und begann im Jahr 2002 ein Fernstudium zum staatlich anerkannten Betriebswirt. Ein akademischer Abschluss wie der Bachelor war damals für diesen Bildungsweg noch nicht möglich. Als vollberufstätige Mutter von 3 Kindern kam ein Direktstudium für mich nicht in Frage. Diese Ausbildung hat mir als Quereinsteiger wichtige Kenntnisse vermittelt und mich persönlich und beruflich weitergebracht.

Nachdem ich dann vom Lernen erstmal die Nase voll hatte, las ich einige Jahre später die Werbung zum Fern-Studienprogramm der Euro FH. Ich arbeite für ein neuseeländisches Unternehmen und es ist schwierig, einen nicht-akademischen Abschluss zu erklären. Ich wollte also einen Abschluss wie den Bachelor mit so wenig Aufwand wie möglich machen. Im Beratungsgespräch stellte sich dann heraus, dass durch die Anerkennung von Berufsjahren verbunden mit einem speziellen Einstiegsstudium, mit nur wenig mehr Aufwand auch ein Masterstudium machbar war. Meine Hauptmotivation war also einen international anerkannten, akademischen Grad zu erlangen. Ich wollte quasi den Titel. :-) Außerdem habe ich Spaß am Lernen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Es gab für mich einige neue Erkenntnisse, die ich als persönliche und berufliche Bereicherung betrachte. Mein Berufsweg hat sich bisher rein natürlich entwickelt. Dabei spielten Titel weniger eine Rolle als Erfahrung, Wissen und Motivation. Unser Unternehmen ist konservativ und besetzt Führungspositionen aus eigenen Reihen. Mit oder ohne MBA. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, diesen Abschluss zu haben. Ich würde es wieder tun und kann es empfehlen. Mein Sohn studiert gerade ebenfalls nebenberuflich BWL. Er ist in der Personalwirtschaft tätig und sagte mir, dass es deutliche Gehaltsunterschiede mit und ohne Studium gibt. Auch die Entwicklungschancen seien mit Studium deutlich besser. Insofern bin ich kein gutes Beispiel, ich arbeite wohl einfach im falschen Unternehmen für diese Art von Erfahrungen.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Meine persönliche Meinung ist, dass ein Studium immer und für jeden richtig und wichtig ist. Es gibt keine bessere Investition als Bildung bzw. Weiterbildung. Manchmal ist die persönliche Entwicklung das Fundament für eine berufliche in der Zukunft, die aber noch nicht absehbar ist.

Erfahrungsbericht

Jochen Sales Manager bei einem Automobilhersteller

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich habe mich aufgrund der besseren Karrierechancen für den MBA entschieden. Zudem wollte ich mein Know-how gegenüber dem Basisstudium erweitern, um dadurch in Management-Positionen zu gelangen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Das Studium hat sich gelohnt, denn ich wurde vom Unternehmen in der Finanzierung des Studiums unterstützt und nach dem Abschluss erfolgte eine großer Karriereschritt.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Zu empfehlen ist der MBA für diejenigen, die mehr in Managementaufgaben gebunden sind bzw. dort rein wollen.

Nicht zu empfehlen ist das Studium für Spezialisten und Promovierte sowie für privat / beruflich stark gebundene Personen wegen des großen Zeitaufwands.

Erfahrungsbericht

Carsten Programmleiter bei einer Social-Profit-Organsation

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Zunächst eine Vorüberlegung: In Deutschland spielen formale Abschlüsse, anders als in anderen Ländern, noch eine sehr große Rolle, daher ist der formale Abschluss im Bereich Betriebswirtschaft/ Management ein wichtiger Aspekt. Da ich aber nicht aus dem Job raus wollte und konnte, habe ich mich für das Studium an der Fernuni entschieden, das mir größtmögliche Flexibilität geboten hat.

Mir persönlich war zudem wichtig, meine Management- und Geschäftsführungserfahrung, die ich im Laufe meines Berufslebens gesammelt hatte, noch mal auch theoretisch/ wissenschaftlich zu unterfüttern. Zudem war meine Entscheidung geprägt durch karrieretechnische Überlegungen - ich bin ausgebildeter Lehrer, aber seit 15 Jahren in verschiedenen Positionen und Organisationen (Profit, Non-Profit, Stiftung) im Bildungsbereich unterwegs. Interessante Ausschreibungen in diesem Bereich setzen immer mindestens betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse voraus - da greift wieder das oben Genannte mit den formalen Abschlüssen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Ich finde die Beantwortung solcher Fragen immer schwierig - für mich persönlich auf alle Fälle, da ich eine große Bandbreite innerhalb der Betriebswirtschaft (kennen-)gelernt habe. Ich habe mich innerhalb meiner Organisation weiterentwickelt und leite dort einen eigenen Bereich - dies hätte ich sicher aber auch ohne den MBA machen können, da bei uns Wert auf tatsächliche Management-Kompetenzen gelegt wird und eben nicht auf die formalen Abschlüsse.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Ein MBA liefert sicher nicht den gleichen Einblick in die Betriebswirtschaft wie ein grundständiges Studium, dennoch ist er gut geeignet, eigene Erfahrungen zu fundieren und betriebswirtschaftliche Kenntnisse zu erhalten. Ein Fernstudium setzt eine große Disziplin und Durchhaltewillen voraus - das heißt deutliche Einschnitte bei Familie und Freunden über die 2 Jahre.

Erfahrungsbericht

Patrick Hartmann Process Consultant bei einem IT-Konzern

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte auf mein Informatikstudium noch einen "Business Administration"-Überbau setzen, um aus der IT-Ecke herauszukommen. Gleichzeitig wollte ich den MBA als Absprungbrett aus der Beratung in die Wirtschaft nutzen. Und zu guter Letzt wollte ich natürlich mein Gehalt und meine generellen Karriereaussichten verbessern.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Gehaltstechnisch hat sich der MBA bisher schon jetzt gelohnt. Allerdings wäre mehr drin, wenn man in den Bereich Beratung, Banking oder auch ins Ausland geht. Sehr viele Unternehmen aus der Wirtschaft in Deutschland können einen MBA nicht wirklich einordnen und honorieren diesen auch nicht. Generell ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Titel Anerkennung findet, je größer und internationaler das Unternehmen ist.

Persönlich war das Studium eine gute Erfahrung, allerdings würde dieser Aspekt alleine die hohen Kosten einer Top-Business-School nicht rechtfertigen.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Ich würde den MBA bei einer Top-Business-School Personen empfehlen, welche sehr ehrgeizig sind und sich in den nächsten Jahren nach dem MBA stark auf die Karriere konzentrieren möchten und können und räumlich nicht gebunden sind.

Abraten würde ich Personen, welchen diesen Titel als "Nice-to-Have" ansehen und keine größere Karriere anstreben. Hier stehen die Kosten dann in keinem Verhältnis zum Nutzen. Außerdem würde ich Personen abraten, welche räumlich gebunden sind, da diese Personen das Potential dieses Titel nicht vollständig nutzen können.

Erfahrungsbericht

Martin Frick Leiter Produktmanagement bei einem Unternehmen für Waschraum- und Hygienekonzepte

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich bin Diplomingenieur für Erneuerbare Energien und habe damit einen technischen Hintergrund. Nach dem Studium habe ich in der Branche dann als Produktmanager gearbeitet, wobei der Fokus auf dem technischen Wissen lag. Im Laufe der Zeit hat sich die Position jedoch weiterentwickelt und Management Know-how wurde immer mehr gefordert. Das berufsbegleitende MBA Studium an der GGS erschien mir dann ideal, um dieses Managementwissen zu erwerben und direkt in den beruflichen Alltag einfließen zu lassen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Einerseits hat sich das Studium für mich persönlich gelohnt. In den einzelnen Modulen zu Themen wie Innovation Management, Organizational & Managerial Effectiveness oder Strategic Management konnte ich das Rüstzeug für Managementaufgaben erlernen und durch die verschiedenen Lehrmethoden auch direkt anwenden. Ich habe weiterführend den Leadership-Fokus gewählt und durch die Vermittlung des Wissens in Modulen wie Human Capital Management oder Leading Corporations auch mich selbst weiterentwickelt.

Für die Karriere hat sich der MBA ebenfalls gelohnt. Ich bin mittlerweile in leitender Position in einem Unternehmen in einer anderen Branche tätig und profitiere von den erlernten Konzepten, die sich auch im beruflichen Führungsalltag bestens bewähren. Zudem habe mich gehaltstechnisch kontinuierlich weiterverbessert.

Durch den Alumni-Verein der GGS profitiere ich zudem auch nach dem Studium noch von einem exzellenten Netzwerk und dem Zugang zu hochkarätigen Veranstaltungen.

Natürlich ist ein MBA nicht per se ein Garantieschein dafür, aber er stattet die Absolventen hervorragend mit dem Rüstzeug aus, das benötigt wird um derartige Aufgaben zu übernehmen.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Generell sollten sich die Interessenten darüber im Klaren sein, was sie in ihrer Karriere erreichen wollen. Angehenden Führungspersönlichkeiten bietet der MBA das ideale Rüstzeug für kommende Aufgaben, was insbesondere an der GGS durch die interdisziplinäre Zusammensetzung der Studienteilnehmer, hochkarätige Dozenten von renommierten Universitäten und Business Schools aus aller Welt und ein abwechslungsreiches berufsbegleitendes Studienprogramm erreicht wird.

Auch für Absolventen einer technischen Fachrichtung bietet sich ein MBA an, um Führungsaufgaben oder über das technische Fachgebiet hinausgehende Aufgaben anzugehen.

Erfahrungsbericht

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich habe mich für ein MBA Studium entschieden, da ich neben meiner ursprünglich technischen Ausbildung (Informatik) gerne noch etwas Kaufmännisches ergänzen wollte, das ich in meiner beruflichen Laufbahn schon viel in praktischer Erfahrung angewendet habe. Das Studium hat das ausbildungsseitig nochmal abgerundet und dem Ganzen eine "offizielle" Note gegeben. Das war mir wichtig und ich sehe auch, dass es dem Management der Firmen durchaus wichtig erscheint. Und ich wollte mir die Option schaffen, evtl. promovieren zu können und der MBA war der einzige Weg für mich.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA war für mich eine tolle Erfahrung. Zum einen, um an die "Uni" zu kommen, viele sehr interessante Menschen kennenzulernen, Einblick in das wissenschaftliche Leben zu erhalten (das sich deutlich von dem pragmatischen Manageralltag unterscheidet). Persönlich hat es sich gelohnt, weil ich den MBA in Mindest-Studienzeit abgeschlossen habe. Das wird sehr honoriert und ein Zusatzstudium während der Vollzeit- (und mehr...) Arbeitszeit zu absolvieren wird ebenfalls gut anerkannt.

Gehaltlich hatte das für mich (Teilzeit) keine Auswirkung. Karriereseitig auch nicht, da ich ein Kind bekommen habe und sich danach die Arbeitswelt (besonders, wenn man aus dem Management kommt) völlig anders gestaltet!! Da hilft auch ein MBA nicht weiter. Aber das ist ein anderes Thema.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Empfehlenswert ist es nur für Leute, die eine extrem hohe Selbstmotivation und -disziplin haben. Man muss dran bleiben, eine hohe Lernmotivation haben und die Bereitschaft, über das Vollzeit-Arbeitspensum hinaus einen entsprechenden Einsatz zu bringen. Sonst ist das Studium nicht zu schaffen.

Man sollte Interesse daran haben, etwas wissenschaftlich zu arbeiten und bereit sein, Theorie und Praxis auf eine "neue / andere" Weise zu kombinieren.

Es ist für Personen empfehlenswert, die eine Ergänzung zu einem Studium / einer Ausbildung suchen und für Personen mit einer studiennahen Ausbildung, die lange im Management gearbeitet haben und einen "offiziellen" Titel anstreben, der einem Studium gleicht / als solcher anerkannt wird.

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte einen Berufs-/Branchenwechsel einleiten.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA hat sich für mich gelohnt, weil ich dieses Ziel realisieren konnte.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Ideal ist er beispielsweise für Ingenieure, die eine Management-Karriere anstreben und in diesem Bestreben von ihrem Arbeitgeber auch unterstützt werden. Für BWLer ist er m.E. nicht geeignet.

Erfahrungsbericht

Klaus Consultant bei einer Unternehmensberatung

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Der MBA ist ein allgemein anerkannter Abschluss, der einem einen wirklich guten Überblick in Ergänzung zu technischem Wissen und Führungserfahrung gibt.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Hat sich auf jeden Fall gelohnt, sonst hätte ich meinen aktuellen Job nicht bekommen.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Ich habe den MBA fast zu spät gemacht, für ideal halte ich Mitte 30 bis 40, man sollte also schon Berufserfahrung haben.

Erfahrungsbericht

Anna Beratung der Geschäftsführung, Projektleitung und Internes Projektcontrolling bei einem Architekturbüro

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte neben dem technischen Wissen, welches ich im Architekturstudium erworben habe, meine Management- und wirtschaftlichen Kenntnisse vertiefen, da ich nach den ersten Berufsjahren gemerkt habe, wie wichtig diese sind und welchen hohen Stellenanteil diese im Berufsalltag einnehmen. Außerdem wollte ich mir so berufliche Perspektiven über reine Architekturbüros hinaus eröffnen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Ohne Stellenwechsel ist nicht unmittelbar ein sofortiger Gehaltsanstieg zu erwarten. Dennoch hat sich dadurch mein bisheriges Aufgabenfeld erweitert, mein Verantwortungsbereich erhöht, mir wurden Einblicke in die Unternehmensstruktur gewährt und meine Perspektiven erweitert. So bieten sich langfristig Jobperspektiven mit höherem Gehalt und verantwortungsvollere Aufgaben im Managementbereich/ in Führungspositionen. Außerdem lernt man (gezwungenermaßen) Prioritäten zu setzen und sein Zeitmanagement zu optimieren.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Für alle Personen mit technischem/ naturwissenschaftlichem Studium, die als berufliches Ziel "Projekt-/ Team-/ Abteilungsleitung" und darüber hinaus haben, ist dieses Aufbaustudium sehr zu empfehlen. Hierfür sind meiner Ansicht nach die dort vermittelten Kenntnisse sehr wichtig und nützlich.

Um das Studium berufsbegleitend zu absolvieren, ist viel Zeit und Energie erforderlich. Es ist hier wichtig, dass Familie/ Freunde/ Partner und Arbeitgeber einen beim Studium unterstützen. Es ist Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen erforderlich.

Erfahrungsbericht

Christian Manager bei einem Luftfahrtkonzern

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Persönliches Interesse an BWL und VWL, das Interesse mich weiterzubilden und ein zweites Standbein, neben der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung durch mein erstes Studium, zu haben. Das sind die Hauptgründe. Karriere und Gehalt haben sich während und auch nach dem Studium weiter entwickelt, ich kann aber nicht sagen, dass das der Antrieb für das Studium war... vielleicht unbewusst.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA hat sich definitiv für mich persönlich gelohnt. Ich habe viel gelernt, das mir in den nachfolgenden Positionen geholfen hat und vor allem hat sich mein persönlicher Horizont erweitert. Die Kombination aus Technik und BWL bzw. General Management ist das, was in meiner Branche immer mehr gefragt wird. Auch habe ich für mich festgestellt, dass ich mehr der Generalist, als der Spezialist bin. Ein weiterer Aspekt ist die doch recht hohe Belastung, die sich durch das Studium parallel zum Beruf ergibt. Ich habe dadurch gelernt, mich gut zu organisieren und die richtigen Prioritäten zu setzen.

Bzgl. Karriere und Gehalt ist im Nachhinein schwer zu sagen, ob es ohne MBA anders verlaufen wäre... ehrlich gesagt glaube ich nicht. Hier sind eher andere Faktoren entscheidend wie Leistung, Netzwerk, Einsatzbereitschaft... Der MBA hat mir persönlich viel gebracht und war so für die Karriere sicher hilfreich.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie es abraten?

Ein MBA gibt einen guten Einblick in viele verschiedene Themen der BWL und VWL, kann dadurch aber natürlich nicht allzu tiefgreifend in die einzelnen Fächer gehen. Ich denke, hier muss man für sich persönlich entscheiden, was man will. Eher ein breites Spektrum, dann ist der MBA, insbesondere General Management empfehlenswert. Wer in die Tiefe gehen will, sollte sich aus meiner Sicht eher für ein spezielles Fachgebiet entscheiden.

Beim Part time MBA kommt natürlich noch entscheidend die zeitliche und persönliche Doppelbelastung hinzu. Das muss man sich vorher schon gut überlegen, da die vielen Präsenzstunden und die Zeit zum Lernen ja zum größten Teil von der Freizeit abgehen.

Erfahrungsbericht

Dirk Einkäufer bei einem Triebwerkshersteller

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Nach 10 Jahren im Job habe ich eine akademische Herausforderung gesucht, die gleichzeitig meine beruflichen Möglichkeiten verbessern kann. Das MBA Studium hat diese Kombination geboten.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA hat sich für mich gelohnt, weil ich aus dem "Firmenkosmos" rausgekommen bin und viele Erfahrungen mit Kommilitonen aus ganz anderen Bereichen austauschen konnte. Auch die vielen Soft Skill Trainings im Rahmen des MBA Studiums haben mich im Berufsalltag weitergebracht (z.B. Konfliktmanagement).

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Der MBA ist für Generalisten gedacht, nicht für Fachleute / Experten in einem bestimmten Bereich. Das Studium ist eine super Ergänzung für Leute, die vorher keine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse hatten oder wie bei mir eine gute Ergänzung der betriebswirtschaftlichen Kenntnisse.

Erfahrungsbericht

André Schulze Forsthövel Manager bei einem Elektrotechnik-Unternehmen

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Das MBA Studium bereitet auf höhere Management-Aufgaben und Positionen vor. Es öffnet Türen, um entsprechende Positionen im Unternehmen zu besetzen. Des Weiteren liegt es in meiner Natur, mich immer fortzubilden. Da der MBA sehr international ausgerichtet ist, war dieses auch ein Entscheidungsgrund.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Das Studium hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt. Finanziell sowie auch in der Karriere.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Menschen, die sich auf internationaler Ebene im höheren Management bewegen möchten, ist der MBA sehr zu empfehlen. Eine generelle Nicht-Empfehlung würde ich nicht in Betracht ziehen. Jedoch sollte sich jeder gut überlegen, wo er hin möchte, und ob es nicht auch "leichteren" Weg gibt sein Ziel zu erreichen.

Erfahrungsbericht

Christopher Manager bei einem Kommunikationsanbieter

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte mich beruflich und persönlich weiterentwickeln, zusätzliche Auslandserfahrung sammeln, sowie meine Sprachkenntnisse weiter vertiefen.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Das Programm vermittelt einen guten Einblick in die verschiedenen Business-Aspekte / -Disziplinen, wie z.B. Finance, Business & Corporate Strategy, Human Resource, Marketing oder Organisational Structure & Behaviour mit der Möglichkeit die Kenntnisse im eigenen Fachbereich im Rahmen von Wahlfächern/ Electives weiter zu vertiefen. Des Weiteren waren die globale Ausrichtung, sowie der multikulturelle Austausch im Rahmen des Studium sehr hilfreich für meine heutige Tätigkeit. Die Sprachkenntnisse sind für meine heutige Job Grundvoraussetzung. Der MBA ist heute für viele Jobs und so gut wie alle Management Positionen eine Voraussetzung. Mit MBA fühle ich mich daher auch für die weitere berufliche Entwicklung gut gewappnet.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Ich denke, der MBA ist für alle zu empfehlen, die sich im Business-Umfeld über eine reine Angestellten-/ Sachbearbeiter Funktion hinaus entwickeln möchten.

Da es sich bei dem MBA um eine Professional Qualification handelt, sollte man allerdings mindestens 3-5 Jahre praktische Berufserfahrung mitbringen, um die theoretischen Programminhalte auch für sich selber in Praxisbeispiele übertragen zu können.

Erfahrungsbericht

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Als Seiteneinsteiger von der Bundeswehr und mit meinem Studium als Dipl. Pädagoge (inkl. diverser BWL-lastiger Weiterbildungen) wurde mir schon während der Bundeswehrzeit bewusst, dass ich irgendwann noch etwas tun muss, um mein Profil weiter zu schärfen.

Der MBA schien mir nach den ersten Praxisjahren und als „Jung-“Führungskraft in der Wirtschaft eine solche Gelegenheit zu sein, da ich davon ausging, mit dem akademischen Hintergrund meine Praxiserfahrung theoretisch zu reflektieren, mich selber in meiner Position als Führungskraft besser kennenlernen und mittelfristig auch positionieren zu können.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Der MBA hat sich für mich nicht gelohnt, weil ich im Nachhinein feststellen musste, dass sich doch einige Unternehmen gerade wegen des MBAs nicht für mich entschieden haben. Durch die massive Arbeitsplatzreduktion im Bankgewerbe versuchen die Unternehmen, zuerst die eigenen Angestellten unterzubringen. Und gerade im Bereich der Führungskräfte hat sich hier ein massiver „Flaschenhals“ aufgebaut, der die in Frage kommenden Stellen massiv hat abnehmen lassen. Der „Titel“ hat meiner Wahrnehmung nach die Personalverantwortlichen bei meinen Bewerbungen aber eher irritiert, denn überzeugt.

Ich habe unter anderem hinter vorgehaltener Hand von Entscheidern (auf Nachfrage des Absagegrundes) mäßig verklausuliert zu hören bekommen, dass sie Bedenken hatten, ich würde irgendwann deren Platz beanspruchen (kein Scherz). Anderen war ich letztlich mutmaßlich (auch perspektivisch) „zu teuer“, oder, wenn das Thema der Entlohnung im Vorfeld thematisiert war, bestanden die Bedenken, dass ich bei einem „attraktiveren externen Angebot“ das Unternehmen bei fehlender Perspektive schnell wieder verlassen würde, so dass man lieber andere (abhängigere?!) Kandidaten bevorzugte.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Ich denke, dass sich aufgrund der sich aktuell (wieder oder noch immer) massiv wandelnden Arbeitswelt sehr schwer sagen lässt, für wen ein MBA sinnvoll ist. In meinen Augen jedoch sehr wahrscheinlich für Personen, denen sich im aktuellen Unternehmen mit dem MBA neue Wege eröffnen, oder die sich in prosperierenden Wirtschaftszweigen befinden und/oder sich bereits auf einer mittleren Managementebene befinden.

Erfahrungsbericht

Torsten Vertriebsleiter einer Bank

Darum habe ich mich für ein MBA Studium entschieden:

Ich wollte eine internationale Weiterbildung, die mich fachlich und persönlich voranbringt. Zusätzlich war es für mich die sogenannte §33 KWG Qualifikation, um irgendwann mal Bankvorstand werden zu können.

Der MBA hat sich für mich gelohnt/ nicht gelohnt, weil...

Im ersten Jahr nach dem Abschluss hat sich der MBA noch nicht gelohnt. Maximal das Ansehen durch den Titel war spürbar. Mit Blick zurück hat sich der MBA für mich fachlich, persönlich, monetär und für meine Karriereziele positiv bemerkbar gemacht.

Für wen ist dieses Studium zu empfehlen und wem würden Sie abraten?

Da der MBA auch mit recht viel Aufwand verbunden ist, würde ich diesen nur Menschen empfehlen, die internationale Laufbahnen anstreben oder wo dies ein Baustein (wie bei mir) für eine gezielte Karriereplanung ist.

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