MBA Logistik in Sachsen studieren?

Abschluss

MBA

Studiengang

Logistik

Bundesland

Sachsen

MBA

Eine besondere Form des postgradualen Studiums ist der Master of Business Administration (MBA). Er richtet sich meist nicht etwa an Betriebswirte, sondern in erster Linie an Absolventen anderer Fächer. Auf dem Lehrplan stehen wesentliche Managementfunktionen, wie Rechnungswesen, Marketing, Vertrieb oder Personalmanagement. Juristen, Ingenieure, Mediziner, Natur- oder Geisteswissenschaftler können sich durch ein MBA-Studium fundierte betriebswissenschaftliche Kenntnisse aneignen und so für Managementpositionen oder hohe Ämter im öffentlichen Dienst qualifizieren. Neben solchen generalistisch MBA-Programmen gibt es allerdings auch Studiengänge, die speziell auf Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge ausgelegt sind und nur bestimmte Managementfunktionen vertiefend behandeln.

Zulassungsvoraussetzung für MBA-Studiengänge sind in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie mehrjährige Berufserfahrung. Da die Zulassung nicht einheitlich geregelt ist, lassen manche Hochschulen auch Bewerber mit einschlägiger Berufserfahrung im Management ohne Studienabschluss zu. Der Auswahlprozess ist meist umfangreich: Bewerber müssen Motivationsschreiben einreichen, in Aufnahmegesprächen überzeugen und Eignungsprüfungen ablegen. Die Regelstudienzeit für ein MBA-Studium beträgt ein bis zwei Jahre, in denen 60 bis 120 Leistungspunkte erbracht werden müssen. Weit verbreitet sind berufsbegleitende Studienmodelle. Als Fern- oder Teilzeitstudium mit Präsenzphasen kann der Master of Business Administration auch bis zu drei Jahre dauern.

 

 

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Logistik

Jeden Werktag sind hierzulande über zwei Millionen Fahrzeuge (= Schiffe, Lkw oder Züge) für Transporte und Lieferungen in Bewegung. Geplant und koordiniert wird dies alles von ausgebildeten Logistikern, seit einigen Jahren häufig mit akademischem Abschluss. Logistikmanager entwickeln und steuern präzise Lieferketten. Sie planen jede Bewegung eines Produkts von der Entstehung über die Weiterverarbeitung bis zum Verbraucher - oft weit über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus.

Ein akademischer Abschluss, also mindestens der Bachelor, wird immer häufiger zur klassischen Zugangsvoraussetzung für Managementaufgaben in der Logistik. Das sieht man auch an den statistischen Daten: Während der Akademiker-Anteil in der Generation der über 60-jährigen gerade mal 24 Prozent beträgt, haben bei den 25- bis 29-jährigen schon 59 Prozent einen akademischen Abschluss in der Tasche.

Mit einem Logistik MBA Studium können Sie sich dementsprechend von der wachsenden Rivalität aus Bachelor- und „normalen“ Master-Absolventen abgrenzen. Der MBA bereitet sowohl auf verantwortliche Beratungs- bzw. Führungspositionen in der (Logistik-)Industrie bzw. -Wirtschaft, als auch im öffentlichen Dienst vor.

Nicht immer muss man für das MBA Studium ein Erststudium vorweisen. Man kann den Logistik MBA an manchen Hochschulen, z.B. der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, auch ohne Bachelor oder Diplom studieren. Voraussetzung dafür ist die Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abi oder anerkannte Weiterbildung), eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit mit Führungsaufgaben und inhaltlicher Nähe zum Studiengang sowie eine Eignungsprüfung.

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Sachsen

Zu den aufstrebenden Bundesländern Deutschlands gehört der Freistaat Sachsen. Nach einem grundlegenden Strukturwandel nach dem Ende der DDR sind besonders die Landeshauptstadt Dresden und die einwohnerstärkste Stadt Leipzig bei jungen Menschen beliebt. Die Historie des traditionsreichen Landes und das Wirken der Sächsischen Kurfürsten schenkten Sachsen ein reiches kulturelles Erbe, das vor allem in Dresden zu finden ist. Sehenswürdigkeiten wie das Residenzschloss, der Zwinger und die Semperoper Dresden bescherten Dresden den Beinamen „Elbflorenz“. Kunstliebhaber schätzen hier vor allem das Grüne Gewölbe, die Gemäldegalerie Alte und Neue Meister sowie die Rüstkammer, die viele Schätze bergen. Beliebte Ausflugsziele sind das Lustschloss Pillnitz und die Jagdschlösser Moritzburg und Hubertusburg wie auch die Landschaftszüge des Erzgebirges, der Sächsischen Schweiz und des Zittauer Gebirges. Wirtschaftliches Standbein des Bundeslandes sind neben dem Tourismus zunehmend das Verarbeitende Gewerbe und die Mikroelektronik, die sich verstärkt in den Ballungsräumen Leipzig-Halle, Chemnitz-Zwickau und Dresden verorten lassen.

Studieren in Sachsen

In Sachsen finden sich vier Universitäten in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Freiberg, wobei die Uni Leipzig die einzige Volluniversität ist und die drei weiteren Unis eine technische Spezialisierung aufweisen. Die Universität Leipzig wurde 1409  gegründet und ist seither ohne Unterbrechung in Betrieb. Damit ist sie die zweitälteste Universität Deutschlands, die heute etwa 28.000 Studierende Bachelor- und Masterstudiengänge in den verschiedensten Fachrichtungen anbietet. Zusätzlich bieten die folgenden fünf Fachhochschulen eine praxisnahe Ausbildung: HTWK Leipzig, HTW Dresden, Hochschule Mittweida, die Westsächsische Hochschule Zwickau sowie die Hochschule Zittau/Görlitz.

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